Der interessanteste Mann der Welt (the most interessting man of the world)

Seine Legende geht im voraus, gleichsam der Blitz dem Donner vorrausgeht. Er ist der interessanteste Mann der Welt. Seine Geschichte hört sich an wie ein mit Schönschrift überzogener Tierkadaver. Seine Persönlichkeit ist die Urquelle des Charma und Charme. Er ist die Uridee des Charisma. Ererinnert an den alten Fischer aus Hemingways „Der alte Mann und das Meer“, der einst tagelang mit einem Mann armdrückte und schließlich gewann und so nun auch mit dem Fisch seines Lebens kämpft. Und sieht dieser Mann nicht verdächtig nach Ernest Hemmingway aus?


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Da sein Blut zu 95% aus Testestoron und zu 5% aus Alkohol besteht, fragen wir uns, wie er sich überhaupt noch relaxed im Schaukelstuhl auf seiner Terasse zurückziehen kann. Aber deswegen ist ja sein Wochenendsitz immer draußen in der Wildnis, wo er umgeben von Wildnis mit seiner Shot-gun auf Gefahr wartet. Er geht spät schlafen und steht früh auf, nur um mehr Zeit mit sich selbst zu haben. Einige Menschen reisen in ihr Innerstes, um dort ihre innere Kraft zu finden; er ist diese innere Kraft. Was lehrt uns nun dieser Mann? Das: Wenn uns die Natur schon nicht mit der Gabe des Gut-Aussehens ausgestattet hat, kann es nur ein Ziel im Leben geben: Der interessanteste Mann der Welt zu werden.

Da wir nicht alle so gut Englisch sprechen wie er Russich in Französisch, werde ich mal ein wenig übersetzend zur Seite stehen: Sogar seine Feinde führen ihn als Notfallnummer. Er hat keine Angst seine femmine Seite zu zeigen, wenn er eine hätte. Seine Mutter hat ein Tattoo, auf dem steht „son“. Im Museum darf er die Kunst berühren. Aber seht besser selbst, denn mir steht nicht zu über ihn zu reden, denn er ist der interessanteste Mann der Welt.

Wir können uns wohl nicht besser motivieren als das Einzigartige noch nicht Produzierte hervorzubringen, einen eigenen Anteil in die Welt miteinzubringen, der vorher noch nicht da war. Genau auf diese Einzigartigkeit hebt das Interessante an. Wenn wir interessante Dinge wollen, so wollen wir über unsere Grenze des Bekannten hinaus.

Und was meint der „Most-Interessting-Man-of-the-World“ über pick-up-lines?

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