Moderne Nomaden – Die Grenzen der Länder, das Leben auf der Straße und die Grenze des Denkens

Border post manned by men from Landsturm Infanterie Bataillon 'Wesel' (VII 17), September 1916
Brauchen wir heute noch Grenzen? Ein Relikt vergangener Zeiten – von drakegoodman

Die Technik bringt das Leben auf der Straße zurück. Dieses Leben ist allerdings komfortabler als jemals zuvor. Als Gegenmodell zu unserer häuslichen Gesellschaft, wo der Garten, das Zentrum unserer persönlichen Entfaltung darstellt und das sonntagliche Rasenmähen mit gleicher Leidenschaft und Disziplin wie der Kirchbesuch ausgeführt wird, etabliert sich der Nomade; der Nomade, der sich von der Welt als solcher befreit und sein Leben als eine Reise begreift. Das Leben ist eine Reise – au revoir und bon voyage. Ausgestattet mit den technischen Devices der Moderne ist der Nomade immer an einem idealen Ort der Kommunikation und kann so die Welt in all ihren Winkeln entdecken. Die Welt ist keine Grenze mehr, die mit dem Horizont der Heimat endet, sondern der Globus, der wenigstens einmal umwandert sein will. Wenn wir überlegen, dass wir in unserem Leben ohnehin, die Welt (angeblich) zweimal vom Laufpensum umrunden, warum dann diese Welt nicht tatsächlich zweimal umrunden?
Eindrucksvoll wird dieser Lebensentwurf hier bestätigt:

Don’t be rich, Live rich – One year on the road – The good and the bad

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Das also ist auch irgendwo mein Ziel. Ein Leben innerhalb der Grenzen der Erde zu erleben. Warum bedarf es heute noch der Grenzen? Wir sollten daran gemeinsam arbeiten, dass die Welt sich von diesen willkürlich gezogenen Linien auf ihren Landkarten befreit. Denn die Grenzen sind wohl kaum in der Natur begründet.
Hierin ist auch die Freiheit der Gedanken begründet, dass diese sich nämlich nicht in den Grenzen der Gemeinschaft befinden. Die Freiheit der Gedanken entäußert sich in der Freiheit, dass Gedanken überall gedacht werden können und sie damit ihren Wert überall behalten. Die Grenze ist nicht mehr die Welt, sondern nur noch das Denken wird Begrenzung. Erst mit dieser Befreiung kommen wir zu der Frage, was die Grenze des Denkens ist.

In eigener Sache
Was sind eure Grenzen? Ich überlege gerade daran ein Denkprodukt zu entwickeln. Im philosophischen Rahmen ist dies schwer. Es zeigt sich aber, dass Denken in der Lage ist Grenzen geordnet aufzulösen und damit Grenzen zu überwinden. Es muss also darum gehen Grenzen neu zu verstehen. Vielleicht kann ich helfen Grenzen in sich selbst zu überwinden oder Grenzen in sich und in der Menschheit überhaupt festzustellen. Solche Reflexionen werde ich daher demnächst immer an meine Posts anschließen.

Und nochmal in eigener Sache: Probleme mit dem Gefällt-mir-Button

Im Übrigen könnt ihr auf den Likebutton klicken. Leider werde ich nämlich von Facebook als nicht vertrauenswürdige Seite geführt, so dass ihr dann nochmal auf Bestätigen klicken müsst und dann nochmal auf sharen. Dazu hat natürlich niemand Lust. Warum ich nun vertrauensunwürdig bin, sagt einem natürlich niemand, aber es heißt, dass man die Vertrauenswürdigkeit durch Leute, die darauf klicken, zurückgewinnen kann :) Also klickt was das Zeug hält, wenn euch etwas gefällt :)

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