Archiv fü Kategorie Grenzen des Geldes

Schulden – die ersten 5000 Jahre – David Graebers Vortrag in Köln

24. Mai 2012
Eine Banknote, die alle Schulden begleichen könnte

Eine Banknote, die alle Schulden begleichen könnte (Bild gemeinfrei bei wikicommons)

Schulden waren für mich immer schon eine merkwürdige Hinterlassenschaft vergangener Generationen. Schulden stellten für mich ein deutsches Erbe dar, das irgendwie zu meiner angestammten Nationalität gehörte, die ich ohnehin nie verstand, nur dass ich eine irgendwie diffuse Verantwortung für eine Vergangenheit übertragen bekommen hatte. Ich bin mir gänzlich unsicher, ob ich jemals hiervon in irgendeiner Weise etwas verstanden habe, Schuld aber assozierte immer den Gedanken an Strafe. Gänzlich metaphysische Konzepte wie ich heute aus einer philosophisch elaborierten Perspektive wohlgebildet bekennen würde. Aber auch das Geld, was ich täglich verwendete, war einerseits so nah, auf der anderen Seite etwas abstraktes, was ich in dieser Art nie verstand. Wie konnten derartig große Kapitalströme existieren und wo kamen sie zu dieser grauen Masse gebündelt, wo war der Gegenwert, der sich nicht direkt aus Tausch ergab? Lesen Sie den gesamten Eintrag »

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Demokratiephilosophie und das Spiel “Wer wird Milliardär” in Libyen

31. August 2011
Democracy

Wofür steht die Philosophie der Demokratie? (CC_Foto: PaDumBumPsh)

Eigentlich lassen mich politische Ereignisse als Philosophen kalt. Meistens sind doch die tagespolitischen Ereignisse, wenn einer diese denn aus einer fiktiven Zukunft entgrenzt philosophisch als auch geschichtlich relativ unwichtig. Welche Ereignisse fallen mir denn ein, wenn ich 1000 Jahre zurück denke? Ehrlich gesagt, klafft da bei mir ein dunkles Loch im Gehirn. Blicken wir in die Vergangenheit zurück, so fallen uns zumeist sehr globale Entwicklungslinien ein, kaum einer erinnert sich aber an alle Schlachten der Griechen oder die politischen Tagesereignisse des Mittelalters. Genauso ist für mich das aktuelle Westerwellebashing kaum erwähnenswert. Ein Mann, der auf der Abschussliste, wie ein schmuddliges Klassenkind gemobt wird, interessiert mich als Philosophen herzlich wenig. Rein menschlich finde ich es allerdings unfair. Dennoch verbindet uns der Fall Westerwelle mit sehr spezifischen Ereignissen, die uns sehr deutlich im Gedächtnis verbleiben werden. Wie die Französische Revolution die philosophischen Freiheitsmomente, die in der Philosophie bereits angedacht waren, entgrenzte, dringt nun auch diese Philosophie der Freiheit in die arabischen Grenzen.

Dieser Tage fragen wir uns also, ob in der arabische Flächenbrand ähnliche, geschichtliche Züge wie der Französischen Revolution enthält. Der philosophische Gedanke nach demokratischer Mitbestimmung erfässt die Länder des nahen Ostens. Ich hatte allerdings mehrfach angedeutet, dass allein eine gewaltvolle Machtübernahme nicht alte Strukturen überwindet. Zu einer autoritären Tätergesellschaft gehören mehr Gegner einer Freiheitsphilosophie als nur ein diktatorischer Machthaber. Und so zeigte sich auch schon, dass die französische Revolution in der Art wie sie Europa erfasste über 200 Jahre dauerte bis alle diktatorischen Regime durchgespielt waren und sich eine Demokratie etablieren konnte. Auch in Tunesien und Ägypten zeigt sich, dass die Beseitigung eines Machthabers nicht sogleich Demokratie bedeutet.

Zur westlichen Realisierung von Demokratie müssen wir auch hinzufügen: Natürlich ist auch diese westliche Demokratie eine Diskriminierungsform der politischen Minderheit, was so zum Beispiel gerade bei einem Zweiparteinsystem wie in den USA schnell zu einer schmerzhaften Ohnmachtserfahrung führt. Unabhängig aber von der Annäherung an das philosophische Ideal der Demokratie, ist auch schon die Durchsetzung und Übernahme der Demokratie nur selten eine philosophisch vernünftige.

Gewalt der Freiheitsphilosophie? Demokratie aber wie?

Demokratie Jetzt! Gibt es hier eine Wahl? Denn auch die Forderung nach entgrenzender Demokratie entspringt einem Dilemma, denn Demokratie muss doch in dieser Form immer erst durchgesetzt werden. Ist das aber demokratisch? Und wie setzt sich eine Demokratie eigentlich durch?

Zunächst haben wir doch die Grenzen in einem Staat, der meinetwegen die Bürger vor sich selbst schützt und vielleicht auch den Staat und seine Grenzen nach außen verteidigt. Dass die Grenzen sich in der Philosophie immer als notwendiges Übel des Denkens manifestieren, hatte schon der Philosoph Hegel erkannt, warum aber diese Grenzen in der Wirklichkeit auch Bestand haben, war seine wesentlich philosophische Frage. Grenzen der Staaten sind also mit einem Schlag in der Welt, warum aber? Die wohl historische Erklärung lautet: Grenzen klären Besitzansprüche. Wo einst ein Mann sagte, dies ist meins und es noch niemandem gehörte, dort war der Rechtsanspruch geregelt. Einer wirklichen Philosophie der Freiheit konnte dies aber nicht gerecht werden. Staaten sind Gebilde, die Menschen willkürlich setzen, die in einem Moment der Geschichte entspringen und mit der Willkür immer auch eine Form der vernunftlosen Gewalt enthalten.

Was spielt sich nun in Libyen ab? Es lässt sich durchaus mit Russland vergleichen. Als dort die Demokratie doch wohl philosophisch eingeführt worden war, startete eines der größten Gesellschaftsspiele des Kapitalismus: “Wer wird Milliardär?” Dieses Spiel wurde moderiert von Jelzin und Putin und es schlachteten sich die Russen ab, um am Ende die riesigen Güter eines Landes verteilt zu haben. Historiker vergleichen dieses Gesellschaftsspiel durchaus mit einem Bürgerkrieg. Die Forderung nach Demokratie ist bestimmten Mächtigen genehm, und wie auch in Russland gibt es einen riesigen Schatz in Libyen zu verteilen. War Gaddafi vor kurzem noch der reichste Mann der Erde (vielleicht ist er es mit seinen über 100 Milliarden über windige Kanäle noch immer), so warten schon andere Staaten, Industrielle und wer auch immer auf die “demokratische” Verteilung der Güter.

Demokratie ist ein philosophisches Ideal, die Realisierung aber eine tagespolitische Tragödie, die in verschiedenen Ereignissen historische Ausmaße annehmen kann. Auch eine Demokratie muss durchgesetzt werden. Klar ist, herrschen soll das Volk. Welches Volk aber?

Wenn 10.000 Menschen sich auf einer Versammlung in Kairo zusammen finden, so handelt es sich ja gerade mal um 0,01 % der Bevölkerung. Selbst wenn eine Millionen Gegner auf den Straßen sind, so haben wir es gerade mal mit 1% zu tun. Mit welcher Menge an Protestestierenden ist also der kritische Grenzwert erreicht, da ein Regime sich nicht mehr schützen kann? In jedem Fall aber wird mit einer Masse unter 50% nicht demokratisch darüber abgestimmt, ob Demokratie sinnvoll wäre.

Demokratie soll es also sein, aber wie kommen wir dazu? Abstimmen können wir ja darüber nur, wenn wir Demokratie schon haben. Wir wissen aus der Geschichte, dass sich ein Volk gegen Demokratie entscheiden kann, aber wie entscheidet es sich dafür? Demokratie geht zurück auf Gewalt. Können wir in diesem Falle von Gerechtigkeitsgewalt sprechen? Heiligt der Zweck die Mittel? Demokratie um jeden Preis? In dieser Frage bin ich mir unsicher, wohl aber zeigt sich so, dass die Demokratie ihre Gönner hat. Wahre Demokratie hätten wir wohl erst, wenn die Demokratie nicht mehr durchgesetzt werden müsste, sondern wenn sie ohne Revolution erscheint. Aber wer will darauf hoffen?

Norman Schultz

 

 

Grenzen des Reichtums – philosophische Betrachtungen Teil 1

16. August 2011
Global Player
Eine homo oeconomicus spielt mit der Welt – ein modernes Puppenmärchen der Wirtschaftsexperten Foto:Daniela Hartmann

Die aktuelle Krise an den Börsen ist eine Krise der Staaten, die ihr Verschuldungsproblem niemals in den Griff bekamen. Dies aber ist nur die halbe Wahrheit. Dass bei der letzten Krise, die Staaten an ihre Finanzierungsgrenzen kamen, indem sie Banken retteten und die Wirtschaft mit milliardenschhweren Projekten unterstützten, ignorieren die Liberalen geflissentlich. Sie erkennen nicht, dass die Akkumulation von Reichtümern bei Wenigen ein Problem sein könnte.

Tatsache ist doch, dass Wirtschaftskreisläufe nur zirkulieren, wenn die Gelder beständig umverteilt werden (der Zusatz muss aus ethischer Perspektive lauten: nach gerechten Priznipien). Wenn wir tatsächlich bei der überstrapazierten Metapher des Blutkreislaufes bleiben, dann können wir durchaus auch formulieren, dass sich an Ort und Stelle ganze Blutgerinsel gebildet haben, die zunehmend zu einer Gefahr für die Finanzwirtschaft werden. Reichtum kann in einer Gesellschaft nicht die geschickte Anhäufung von Geld sein, sondern muss immer in Bezug auf die tatsächliche und zukünfigte Leistung stehen. Reichtum ist etwas, das Gesellschaft für sich erst entdecken und legitimieren müssen. Reichtum ist auch kein festgefügtes Kapital, wie jeder Reiche, der seinen Reichtum gerne stabiliseren möchte, bereits weiß. Nein, der Reichtum auf den Banken oder in Börsenpapieren ist immer nur so viel Wert, wie die Gesellschaft zu leisten vermag und daher steht es auch der Gesellschaft zu, hier Gerechtigkeit walten zu lassen. Daher muss nun nachdem ein Jahrzehnt Banken Gewinne fahren konnte, auch wieder eine stärkere Besteuerung der Reichen stattfinden.

Der naive Glaube an den netten Unternehmer
Nun mag der ein oder andere Liberale glauben, dass ein deregulierter Markt sich selbst reguliert. Der Glaube an die unsichtbare Hand ist dabei wie ein Glaube an Gott. Doch so wie Betrüger im Alltag einen armen Tropf an der Haustür mit windigen Schneeballsystemen reinlegen, so sehe ich keinen Grund, warum ähnliches nicht auch an den Börsen passieren sollte. So wie wir Verbraucher hin und wieder von der Industrie getäuscht werden und Produkte kaufen, die vorne und hinten nicht stimmen, so ist dies auch durchaus in großen Wirtschaftssystemen möglich. Dies ist allerdings verborgener, da wir solcherlei Bewegungen zumeist nur in Zahlen erkennen. Wie reagiert daher ein durchschnittlicher Amerikaner (und damit habe ich viele Erfahrungen gemacht)?

Nun, er behauptet stolz und steif, dass große Unternehmen kein Interesse daran haben, Anleger und Investoren reinzulegen, denn sie würden damit ihr Unternehmen riskieren. Dieses stimmt nur in gewisser Hinsicht, denn wenn ich mit einem Unternehmen kurzfristige Gewinne einstreichen kann und dieses nach dem ich es vollkommen ausbluten lassen habe, es verlasse, dann mache ich den Gewinn für mich. Das Unternehmen spielt dabei eine geringfügige Rolle. Je nachdem welche Gesetzeslage dann existiert, so kann ich als Krimineller gelten oder nur als moralisch bedenkliche Heuschrecke, wenn ich denn in der Gesamtheit der Masse von Heuschrecken überhaupt entdeckt werde und was sollte daran falsch sein, genau das zu tun, was alle tun?

Nun bin ich wahrlich kein Experte, aber so wie es Betrüger auf unseren Straßen gibt, so gibt es mit Sicherheit auch findige Betrüger in den Büros und dort schlägt dann der Betrug stärker zu Buche, da die Dimensionen des Betrugs unsere gesamte Gesellschaft treffen.


Reichtum ist auf die Gesellschaft zurückbezogen
Ein anderer Punkt ist, dass die Wirtschaft immer zurückbezogen ist auf die gesamte Gesellschaft. Das heißt, es kann keinen Reichen geben, ohne dass andere ihm diese Möglichkeit verschaffen. Dies zu verdeutlichen ist ganz einfach. So können wir zum Beispiel fragen: Wäre Warren Buffet auch der reichste Mensch der Erde geworden, wenn er auf einer einsamen Insel gelebt hätte? Welchen Reichtum hätte er dort erwirtschaften können? Vielleicht hätte er ein Haus aus Holz bauen können? Die immensen Reichtumer sind nur in Gesellschaften möglich und daher ist es sehr wohl richtig Leistung und gesellschaftliche Schuld zu verbuchen und damit rechtfertigen sich auch die Steuern, die gegen Reiche erhoben werden.

Welcher Reichtum ist gerecht?
Die volkswirtschaftliche Frage ist natürlich wie diese Verbuchung aussehen soll. Diese Verbuchung ist mit Sicherheit immer wieder neu zu bestimmen, da das Ausmaß der Leistung auch variiert und in Einzelfällen ganz erheblich abweichen kann. Während zum Beispiel Bill Gates das hilfreichste Werkzeug aller Zeiten mit erfunden hat, so hat ein Mark Zuckerberg maximal eine Infrastruktur für das Internet auf den Weg gebracht, die nicht gerade durch ihre Innovationskraft besticht. Hinzu kommt: Mark Zuckerberg hat an dieser Stelle viel stärker von bereits existierenden Reichtümern profitiert, so nämlich dem weltweiten Aufbau eines Telefonnetzes, der Verbreitung von Internetanschlüssen und der Leistungsfähigkeit von Programmiersprachen (und dies sind nur einige Faktoren, auf denen sich sein Reichtum begründet). Dass er nun für eine minimal innovative Idee, die er in 4 Wochen umgesetzt hat, Milliarden kassiert, relativiert für mich alle Leistungen, die andere viel intelligentere Menschen vollbracht haben. Wo müsste auf diese Skala der Reichtum eines Einsteins oder eines Kants verbucht werden? Wieviel Reichtum stünde ihnen zu? Unser System honoriert Leistungen, die nicht wirklich Leistungen sind.

Da wir nun nicht davon ausgehen können, dass die Superreichen die Abhängigkeit ihrer Leistungen auch eingestehen, ist ein gesamtgesellschaftlicher Diskurs sinnvoll. Über Reichtum kann nur demokratisch entschieden werden.

Dabei ist es aber auch sehr rational und verständlich, dass die Wirtschaft in der Weise argumentiert, dass sie höhere Besteuerungen ablehnen. Nach Luhmanns Systemhypothese ist es unmöglich, dass Wirtschaften prinzipiell ethisch entscheiden, da sie ethische Entscheidung nur instrumental treffen, das heißt sie entscheiden nach Profitabilität einer Entscheidung. Das heißt: Natürlich hat die Wirtschaft ein Interesse an ethischen Entscheidungen, aber nur, wenn es sich kurzfristig, mittelfristig und manchmal auch langfristig anhand der Bilanzen refinanziert. Das Problem dabei ist, dass eine ethische Entscheidung nicht immer profitabel ist und genau in diesen Punkten hat die Wirtschaft wenig Interesse. Wirtschaften müssen daher reguliert werden.

Dass die Superreichen sich hier ins eigene Fleisch schneiden, hat mittlerweile auch Warren Buffet verstanden. Spiegel Online zitiert Buffet:

“Meine Freunde und ich wurden lange genug vom milliardärsfreundlichen Kongress verhätschelt. Es wird Zeit, dass unsere Regierung endlich die Lasten gerecht verteilt.”

Und Buffet erkennt noch mehr im Hinblick auf die tatsächlich erbrachten Leistungen. Zwar trägt er ein unternehmerisches Risiko (das er bei seinem Vermögen bereits nicht mehr direkt fürchten muss), im Vergleich zum existentiellen Risiko der Armen und Mittelklasse ist dies aber nicht zu vergleichen.

“Während die Armen und die Mittelklasse für uns in Afghanistan kämpfen und viele Amerikaner sich mühen, um über die Runden zu kommen, bekommen wir Superreichen weiter unsere Steuererleichterungen”

Hinzu kommen mit Sicherheit die Risiken, die Arme im Hinblick auf ihre Gesundheit tragen, denn dort ist das amerikanische System so eingestellt, dass derjenige eine bessere Gesundheit hat, der auch mehr Geld besitzt. Über andere Menschenrechte wie Bildung möchte ich erst garnicht reden. 

Die Statistiken von Spiegel Online zum Reichtum in den USA  zeigen im Übrigen sehr deutlich, wie die Demokraten sich mit den Verschuldungen der Republikaner in den letzten 30 Jahren regelrecht abmühen mussten.

Und natürlich sehe ich weltweit einen Anstieg des Wohlstands, aber wie Ulrich Beck bereits feststellte, handelt es sich um Fahrstuhleffekte. Das heißt der Abstand zu den Reichen ist in ungerechtfertigter Form geblieben. Angesichts solcher Tatsachen wundere ich mich beständig, wie viele Menschen ein uneingeschränktes Loblied auf eine sich selbst antreibende Wirtschaft singen. Vielleicht fürchten sie die Alternative eines übermächtigen Staates, der als grober Klotz nicht mehr so flexibel wie ein kleiner Unternehmer reagiert und dann aufgrund von Grobschlächtigkeit sich eigene Gliedmaßen nach und nach abhakt. Dieses Vorurteil ist sicher berechtigt, aber wir reden hier nicht vom Ultra-Kommunismus, sondern von Gerechtigkeit, die an Realitäten umgesetzt werden soll. Dazu gehört es aber zunächst die gegenwärtige Ungerechtigkeit festzustellen. Nur weil ein paar Unternehmer jetzt mit ihren Leistungen spenden, spenden, spenden, so müssen wir doch dennoch fragen, wo denn die Gelder eigentlich herkommen, die sie da spenden. Dann müssen wir auch fragen, was mit jenen Unternehmern passiert, die einfach mal mit Absicht ganze Staaten an die Wand fahren wollen oder Unternehmen bis auf den letzten Tropfen auspressen. Aber dies ist der Vorteil, wenn in einem selbstregulierenden Wirtschaftssystem etwas schief geht, gibt es keinen Schuldigen. Schuld ist dann das System oder der generalisierte Andere wie es so schön heißt.

Und dies sei auch noch gesagt “Reichtum” im Rahmen der Gerechtigkeit ist nichts verkehrtes, aber es gibt drei Arten von Reichtümern im Hinblick auf Kapital. Kapital das aus bereits kriminellen Kreisläufen stammt (Prostitution, Drogen, Onlinebetrug, Kinderpornografie), Kapital, das aus Quellen stammt, die die gesellschaftliche Lücken der Gerchtigkeit ausnutzen und Kapital, das tatsächlich durch wahre Leistung für die Gesellschaft verdient ist.

Durch viele gute Überlegungen besticht dieser Artikel mit Sicherheit noch nicht, aber ich muss auch noch in das Thema eindringen, bis dahin könnt ihr gerne abonnieren.

Norman Schultz

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